Fünf Herausforderungen und fünf Antworten, wie Du damit umgehen kannst

Wie in jedem Business stehe auch ich immer wieder vor kleinen und großen Herausforderungen. Meine fünf größten Stolpersteine habe ich hier für Dich zusammengefasst. Es sind Herausforderungen, die Du auch auf andere Dinge übertragen kannst. Ich verrate Dir meine Tipps dazu:

Zeit

Ich denke, wir alle leiden an einem gewissen Zeitmangel. Und das, obwohl wir noch nie so viel Freizeit hatten. So viele Dinge gilt es im Alltag zu erledigen. Ich habe neben meinem kreativen Business einen Vollzeitjob, eine Familie, Freunde und Hobbies. Wo also die liebe Zeit für meine Kreativität hernehmen?

Ich habe gemerkt, ich brauche eine gewisse Struktur. Ohne diese funktioniert es nicht. Wenn ich mir nicht konkrete Dinge vornehme, kommt immer etwas Anderes dazwischen. Das bedeutet, ich visualisiere meinen Tag noch bevor ich in der Früh aufstehe. Ich überlege mir einen konkreten Schritt, den ich an diesem Tag in Bezug auf meine Kreativität tun werde. Dies muss nicht viel sein, aber eben ein Schritt. Nach dem Aufstehen schreibe ich diesen in mein Notizbuch. Dadurch wird es in meinem Gehirn so fest verankert, dass ich mir während des Tages ganz automatisch die Zeit nehme (und sei es nur für ein paar Minuten) und in die Umsetzung komme.

Ablenkung

Ablenkungen kennen wir alle. Es fängt damit an, dass wir gerne nach dem Aufstehen unser Handy checken. Oder zu viel Nachrichten konsumieren, uns in endlosen Chats verlieren, zu viel fernsehen, etc.

Dabei hilft es, sich bewusst zu werden, was Dir gut tut und wirklich wichtig ist. Wohin möchtest Du Deinen Fokus lenken? Ist es Dir wichtiger Zeit mit Social Media zu verbringen oder etwas für Dich zu tun? Ich habe sehr viele Ablenkungen konsequent aus meinem Leben gestrichen. Seither habe ich die Zeit, das zu tun was mich wirklich erfüllt.

Technik

Darunter verstehe ich zum Beispiel den Aufbau und die Betreuung meiner Website, die Verknüpfungen mit den Social Media Kanälen, die Grafik für den gesamten Auftritt, aber auch Dinge wie die Abwicklung von Verkäufen, die Buchhaltung, etc. Das alles habe ich nicht gelernt, sondern mir selbst beigebracht. Ich sah oft Berge, die ich fast nicht zu bewältigen glaubte.

Doch auch hier gilt Schritt für Schritt. Es gibt für alles Hilfe, zum Teil sogar kostenlos. Eine Unmenge an Kursen und Anleitungen stehen im Internet zur Verfügung. Man muss sich da einfach durchackern, wenn man kein großes Budget dafür hat, es jemanden machen zu lassen. Ich sehe einen großen Vorteil darin. Alles was man selbst einmal gelernt hat, kann einem keiner mehr nehmen. Selbst wenn man sich Hilfe von außen holt, kann man die Dinge besser überblicken und weiß, worum es geht.  

Sichtbarkeit

Sichtbarkeit ist alles, denn nur wer das Angebot sieht, kann auch kaufen. Vor allem muss man auch laufend gesehen wird. Über Social Media ist das einfach und kostengünstig möglich, die Konkurrenz ist allerdings groß.

Die klassischen Printmedien sind eine Alternative, eine kostenlose Berichterstattung optimal.  Dazu braucht es aber eine gute Geschichte, so dass der Leser davon profitiert. Oft ist die eigene Geschichte für Andere interessanter, als man glaubt. Für einen selbst sind die Dinge selbstverständlich, aber ich merke immer wieder, dass Andere oft keine Vorstellung davon haben. Gutes Storytelling ist eine laufende Herausforderung, macht aber auch richtig Spaß.

Finanzen

Mit der Sichtbarkeit hängt auch das Einkommen zusammen. Es stellen sich laufend Fragen, wie zum Beispiel wieviel bin ich bereit in mein Unternehmen zu investieren? Kalkulation ist ebenso eine wichtige Sache, die Kreative gerne unter den Tisch fallen lassen. Es bringt allerdings nichts, sich unter Wert zu verkaufen, nur damit man überhaupt etwas verkauft. Dann fällt es mehr unter die Kategorie Hobby.

Es ist notwendig, sich mit seinen Finanzen auseinanderzusetzen. Und mit seinen Glaubenssätzen zum Thema Geld. Davon schwirren ganz viele in unseren Köpfen herum, wie zum Beispiel „Mit Kunst kann man kein Geld verdienen“. Diese gilt es aufzuspüren und zu hinterfragen. Stimmt das wirklich oder gibt es Beispiele, die das widerlegen?

Welche sind Deine größten Herausforderungen? Schreib mir gerne.

Und ganz wichtig, lass Deine Herausforderungen nicht zu Problemen werden. Sieh sie als wichtige Erfahrungen auf Deinem Weg.

Deine Ina Kadisi

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

code